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Frequently Asked QuestionsDie hier erwähnten Fragen betreffen die konkrete Nutzung des Geräts, sowie allgemeine Fragen zu Flarm.
Untenstehend ist eine grössere Zahl von Fragen beantwortet. Wir bitten Nutzer von Flarm und Interessierte darum, vor einer direkten Kontaktaufnahme mit Flarm Technology bzw. einem Eintrag im Forum die nachfolgende FAQ-Liste sowie die vorhandenen Handbücher durchzulesen, weil die meisten Punkte darin geklärt werden. Zu folgenden Themengebiete sind Erklärungen vorhanden:
Defekte, Verfalldatum SoftwareMein Gerät funktioniert nicht, nicht richtig, nicht immer. Was tun?
Warum ist die Software nur bis Februar 2008 lauffähig?
Flarm ist eine neue Technologie, die erst seit anfangs 2004 verfügbar ist. Deshalb führen die laufenden Erkenntnisse dazu, dass Neuerungen entstehen. Zudem beruht das Prinzip darauf, dass verschiedene Geräte untereinander Daten austauschen. Wir wollen nicht jetzt schon die Nachteile in Kauf nehmen, welche durch das Garantieren der Abwärtskompatibilität bedingt wären. Deshalb zwingen wir alle Nutzer dazu, im Februar 2008 die Software kostenlos zu aktualisieren. Ich habe mein Gerät eingeschickt, aber es weder zurückerhalten noch eine Antwort erhalten?
Wir bearbeiten Anfragen und Reparaturen in der Reihenfolge des Eintreffens. Bitte akzeptiere, dass wir dafür in der regel einige Wochen Zeit benötigen. Es ist uns dienlich, wenn wir dabei nicht tägliche Anfragen über den aktuellen Stand erhalten. Besten Dank. Der Druckknopf am Gerät ist abgedrückt.
Schwarze Ersatzdruckknöpfe senden die Zwischenhändler kostenpflichtig zu. Falls auch der weisse Stift abgebrochen ist, so muss das Gerät durch den Zwischenhändler repariert werden. Man beachte beim Einbau, dass der Taster nicht so ausgerichtet ist, dass er beim Ein-/Aussteigen mit den Schuhen abgedrückt wird. FLARM stört meinen Kompass, was tun?
Wir empfehlen klar, dass FLARM bzw. die Funkantenne (falls extern) sowie die GPS-Antenne je deutlich vom Kompass - einem extrem empfindlichen Gerät - entfernt angebracht werden. GPS, AufstartenFlarm startet nicht richtig auf bzw. meldet beim Aufstarten einen GPS-Fehler bzw. hat nie oder nur selten GPS-Empfang bzw. hat häufigen Unterbruch im GPS-Empfang?
Ich möchte das GPS-Antennenkabel kürzen
Es ist möglich, das Antennenkabel zu kürzen, dabei soll aber bedacht werden, dass das Kabel nicht zu kurz abgeschnitten wird, da spätere Verlängerungen nicht mehr möglich sind. Ebenfalls ist zu beachten, dass es sich um schwache hochfrequente analoge Signale handelt, sodass Basteleien rasch in einer Verschlechterung der Empfangsqualität resultieren. Das notwendige Installationsmaterial kann bei franz.arnet@gmx.ch für etwa CHF 20 bestellt werden. Flarm selbst liefert die Antennenkabel mit 2.5m Länge aus. Andere Längen werden nicht geliefert. Ich möchte eine bestehende GPS-Antenne für Flarm mitbenutzen. Geht das?
Prinzipiell kann für Flarm jede aktive 3.3V-5V GPS-Antenne mit einem MCX-Stecker benutzt werden. Wenn mehrere GPS-Systeme durch dieselbe Antenne bedient werden, dann ist dazu ein GPS-Antennensignalsplitter notwendig, der sicherstellt, dass die extrem schwachen analogen und hochfrequenten Mikrowellensignale (1.5 GHz) immer noch nutzbar bleiben. Eine korrekte 50 Ohm Terminierung ist zwingend. flarm.com vertreibt keine solchen Splitter, diese können aber z.B. unter www.vtec.ch für CHF 85 bezogen werden (Achtung: BNC-Stecker, Flarm verwendet MCX). Solche Splitter sind zudem meist teurer als eine zusätzliche GPS-Antenne. Erfahrungen bezüglich der Verwendung von Splittern liegen nicht vor, zudem ist es zweifelhaft, ob Zwischenstecker und Splitter noch zu ausreichendem Empfang führen, weshalb Flarm die Verwendung einer GPS-Antenne pro GPS-System nachdrücklich empfiehlt. Ich möchte das GPS-Datensignal (NMEA-0183) eines anderen GPS-System für Flarm mitbenutzen. Geht das? Ist die Barohöhe mitgeliefert?
Nicht alle GPS-Systeme sind gleich. Das in Flarm eingebaute GPS-System ist besonders geeignet, damit Flarm optimal arbeiten kann. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, ein digitales Signal eines anderen GPS-Systems in Flarm einzuspeisen. Vielmehr kann aber das digitale Signal von Flarm in anderen GPS-Systemen mitverwendet werden. Darin sind nebst den üblichen Navigationsdaten (GPRMC, GPGGA) auch barometrische (PGRMZ, bedingt Software-Version ab 2.10 sowie Hardwareversion ab 2) und Flarm-spezifische Daten über den umgebenden Verkehr und Hindernisse (PFLAA, PFLAU) enthalten. Das Format ist NMEA-0183 Version 2, verschiedene Datenraten können angewählt werden. Warum enthält Flarm ein eigenes GPS? Das in Flarm eingebaute Präzisions-16-Kanal GPS ist für aviatische Anforderungen optimiert und liefert auch unter schlechten Empfangsbedingungen präzise Daten, die Flarm über einen NMEA-Ausgang auch Drittgeräten zur Verfügung stellt. Die GPS-Antenne ist magnetisch und stört meinen Kompass, was tun?
Die GPS-Antenne enthält je nach Version eine magnetische Rundpille oder mehrere magnetische Stifte zur vereinfachten Montage. Falls die Antenne nahe bei einem Kompass - einem extrem empfindlichen Gerät - montiert wird, dann ist es ratsam, diese nur eingepressten, magnetischen Teile zu entfernen. Dies ist einfach möglich: Entferne den metallischen Kleber auf der Rückseite der Antenne, werfe ihn nicht weg, drücke die magnetischen Teile mit einem kleinen flachen Schraubenzieher heraus und bringe den metallischen Kleber wieder an. Letzteres ist notwendig, um die Antennenleistung nicht zu schwächen. Alternativ kann die Antenne auf leitenden Oberflächen montiert werden, oder aber die Metallfolie mit Aluminiumfolie ersetzt werden. Andere GPS-Systeme werden durch Flarm gestört?
Es wird allgemein empfohlen, verschiedene Antennen (GPS, Funk) möglichst weit voneinander entfernt aufzustellen, d.h. mind. 25cm Abstand. Funkantenne, ReichweiteBeim Fliegen stelle ich wiederholt fest, dass ich andere Flugzeuge auf meinem Gerät früh erkenne, diese mich selbst aber erst wesentlich später dargestellt haben? Oder, dass ich andere Flugzeuge auf meinem Gerät spät erkenne, diese mich selbst aber schon wesentlich früher dargestellt haben. Oder dass die Rechweite abgenommen hat. Was ist los?
Wie muss die Flarm-Funkantenne installiert werden?
Mit Flarm wird eine etwa 8cm lange Funkantenne mitgeliefert, welche in der Mitte der Gehäuseoberseite auf dem normalen SMA-Stecker einzuschrauben ist. Wir nennen diese Antenne "intern" oder "Zahnstocher". Diese Antenne muss im Flugzeug zwingend senkrecht oder dazu nur ganz leicht geneigt montiert werden. Ein horizontaler Einbau ist deshalb unzulässig, weil die Reichweite genau parallel zur Antenne extrem gering ausfällt. Kann ich die interne Funkantenne mit einem Verlängerungskabel wegführen?
Nein, nicht ohne Weiteres. Die interne etwa 8cm lange Funkantenne ist eine sogenannte Lambda-1/4 Antenne. Damit sie funktionsfähig ist, muss sie senkrecht zu einer leitenden Platte ähnlicher Geometrie und gleicher Erdung stehen. Entsprechende Vorrichtungen (auch für Ausseneinbau) und Verlängerungskabel sind bei www.streckenflug.at beziehbar. Alternativ bietet für EUR 20 / CHF 30 info@flarm.com externe Dipol-Funkantennen mit 1.0m bzw. 2.5m Kabel (50 Ohm, RG-174) an. In diesem Fall handelt es sich um eine 18cm lange und 8mm breite Lambda-1/2 Dipol-Antenne, welche keine Grundplatte verwendet. Was ist die externe Funkantenne?
Die externe Funkantenne ist eine 18cm lange und 8mm breite Lambda-1/2 Funkantenne, welche alternativ zur internen Funkantenne verwendet werden kann. "Extern" bedeutet dabei, dass die ausserhalb von Flarm angebracht wird. Es ist in der Regel nicht erforderlich, dass sie ausserhalb vom Flz angebracht wird. Die externe Funkantenne ist für EUR 20 / CHF 30 bei info@flarm.com erhältlich. Kann ich mehrere Funkantennen anschliessen, z.B. eine oben und eine unten am Rumpf?
Erfahrungen zu exotischen Antennenkonstallationen liegen uns nicht vor. Wir sind an Berichten interessiert. Ist eine Reichweite um wenige km nicht zuwenig? Flarm will den Piloten warnen, nicht aber durch dauernde Warnungen ablenken. Die Algorithmen sind so optimiert, dass Warnungen nur dann erfolgen, wenn eine Kollision wahrscheinlich ist.
Meine interne Funkantenne ist freidrehend, was tun? Im Jahr 2004 ausgelieferte silbrige Funkantennen "Zahnstocher" drehen bei der Anwendung eines zu grossen Drehmoments frei. In diesem Fall sende bitte die Antenne an Flarm Technology zum Austausch ein. Berechungsalgorithmen, WindWarum zeigt Flarm nichts an, wenn das Flz am Boden stillsteht?
Flarm kennt die Ausrichtung der Flz-Nase nicht. Wenn sich das Flz bewegt, dann nimmt Flarm an, dass die Flz-Nase in die Flugrichtung (relativ zum Boden) zeigt. Erst dann ist es möglich, Verkehr relativ zur Flugrichtung anzuzeigen. Teilweise zeigt mir Flarm beim Starten bzw. Landen andere Flz an, die am Boden unbeweglich sind. Warum?
Grundsätzlich werden ruhende Flz bei Flarm ausgeblendet. Ein ruhendes Flz muss hierfür mind. 30s lang in Ruhe gewesen sein. Je nach GPS-Empfang dieses Flz ist es allerdings möglich, dass das GPS-System des Flz von einer zwar geringen Bewegung ausgeht, die aber den Schwellenwert für "Bewegung" überschreitet und damit das Flz von Flarm nicht als ruhend angenommen wird. Im Flugzeugschlepp gibt es immer wieder Warnungen zwischen Schleppflz und Segelflz. Warum?
Die aktuelle Software hat für den Flugzeugschlepp noch keine speziellen Algorithmen implementiert. Eine solche Umsetzung ist für den kommenden Winter geplant. Wie reagiert Flarm bei starkem Wind?
Flarm kennt die Ausrichtung der Flz-Nase nicht. Flarm nimmt an, dass die Flz-Nase in die Flugrichtung zeigt. Die Flugrichtung ist relativ zu einem bodenfesten Koordinatensystem (Ground Track). Seitengleitflug (Slippen bzw. Schieben) sowie Seitenwind (kein Schieben relativ zur umgebenden Luftmasse) führen dazu, dass die Flz-Nase (Heading) vom Ground Track abweicht. Je grösser diese Abweichung ist, desto stärker wird die Darstellung anderer Objekte relativ zur Flugrichtung verfälscht. Bei einer Fluggeschwindigkeit von 150 km/h und einem Seitenwind von 50 km/h liegt die Ablenkung bei 18°. Eine Leuchtdiode bei Flarm stellt 36° - das Doppelte dar. Für die Berechnung der möglichen Gefährdung hat Wind keinen Einfluss, weil ja beide Flz gleichermassen dem Wind ausgesetzt sind, sodass eine Gefährdungsanalyse in einem bodenfesten Koordinatensystem dieselbe Gefahr berechnet wie ein potenziell Flz-festes Koordinatensystem. Starker Wind kann allerdings dazu führen, dass Flarm bei effektiv stationärem Kreisen trotzdem von variablen Kurvenflug ausgeht, weil dann in einem bodenfesten Koordinatensystem die Drehrate nicht konstant bleibt, sondern oszilliert. Wenn der Wind ähnlich gross ist als die Fluggeschwindigkeit, dann ist es möglich, dass Flarm beliebig falsche Werte anzeigt, weil Heading und Ground Track sich bis zu 180° unterscheiden könnten, der Extremfall ist dann, wenn das Flz gegenüber dem Boden rückwärts fliegt. Im Vergleich zur Fluggeschwindigkeit extrem starke Winde spielen im Segelflug höchstens dann eine Rolle, wenn bei starken Winden sehr langsam in einer Welle gestiegen wird und noch keine grosse Höhe erreicht ist. (Externes) Display, VersionenWo finde ich weitere Informationen zum externen Display?
Das externe Display wird von www.ediatec.ch hergestellt und vertrieben. Bei Fragen, Problemen, Bestellungen usw. ist Ediatec direkt zu kontaktieren. Anbei ein paar direkte Links:
Das externe Display macht keinen Wank, was tun?
Versuche, das Problem einzugrenzen, d.h. die Ursache zu lokalisieren. Kann ich meinen Flarm Hardware-Version 1 auf Version 2 aufrüsten?
Derzeit ist nicht vorgesehen, eine Aufrüstung mit einem Barosensor, einer Anzeige zur vertikalen Peilung und einem "Extension Port" anzubieten. Dasselbe gilt für die externe Anzeige. Es ist allerdings möglich, die Flarm Hardware-Version 1 von Flarm mit einem Display Hardware Version 2 zu betreiben, sodass die vertikale Peilung auch dargestellt wird. Wie weiss ich, welche Hardware-Version ich habe?
Die Flarm Hardware-Version wird unmittelbar nach dem Aufstarten auf den horizontalen LED-Anzeige dargestellt. Flarm Hardware-Version 1 wurde 2004 verkauft. Auf der Vorderseite ganz rechts gibt es keine vertikale up/down Anzeige. Auf der Rückseite gibt es keinen "Extension Port", nur einen "Data / Power Port". Flarm Hardware-Version 2 wurde 2005 verkauft. Auf der Vorderseite ganz rechts gibt es eine vertikale up/down Anzeige. Auf der Rückseite gibt es einen "Extension Port" zusätzlich zum "Data / Power Port". Die Oberseite beider Geräte ist identisch. Die Unterseite hat eine unterschiedliche Anordnung der zwei Pressmuttern. Ich habe ein altes / neues Flarm und dazu ein neues / altes externes Display. Geht das?
Ja. Die Software auf dem alten und neuen Flarm sind identisch, dasselbe gilt für das alte und neue Display. Jede Kombination ist möglich. Stelle sicher, dass Du immer die aktuellste Software verwendest. Flarm und Display bzw. die beiden Displays zeigen nicht dasselbe an, bzw. die Anzeige erscheint verzögert auf der einen Anzeige?
Flarm stellt Drittgeräten die Daten anderer Flz und Gefährdungen unabhängig der eigenen Konfiguration zur Verfügung. Die Änderung der Konfiguration an Flarm hat keinen Einfluss auf die Darstellung an einem angeschlossenen Display, und umgekehrt. Dasselbe gilt, wenn mehrere Displays an einem Flarm angeschlossen sind. Es ist deshalb möglich, dass die verschiedenen Anzeigen anders konfiguriert sind und deshalb unterschiedlich darstellen. Es handelt sich dabei nicht um einen Fehler. Wozu ist das Loch in der Mitte des Flz-Symbols des externen Displays?
Es handelt sich dabei um die Öffnung des Display-eigenen Tongebers ("Buzzer"). Es handelt sich dabei nicht um ein Reset-Knopf und nicht um eine abgefallene LED. Weitere Fragen zum externen Display. Sound, Voice, IntercomIch möchte das Piepsen im Intercom hören?
Es ist prinzipiell möglich, das pulsweitenmodulierte Signal, mit welchem der interne Piezobuzzer betrieben wird, über je einen 0.1 uF Kondensator (beide Buzzeranschlüsse je mit einem Kondensator leiten an den Kopfhöreranschluss) an das Intercom anzuschliessen, auch wenn wir von dieser Bastelei abraten und mit dieser "Änderung" die Garantie erlischt. LoggerWann kann welche Flugaufzeichnungsfunktionalität genutzt werden ("Logging")?
Alle Versionen von Flarm enthalten einen nicht-flüchtigen Speicher, der für Flugaufzeichnungen verwendet werden kann. Die IGC-Flugaufzeichnung ist ab der Softwareversion 2.10 möglich und muss über die FlarmSoft PC-Applikation aktiviert werden. Eine kostenlose Java-Software ist verfügbar, womit die Flugdaten aus Flarm ausgelesen werden können. Wieviele Flugstunden können mit Flarm aufgezeichnet werden?
Die Aufzeichnungsdauer ist abhängig davon, wieviele Luftraumhindernisse im Speicher enthalten sind. Bei der aktuellen Alpen-Hindernisdatenbank, die etwa 30% des Speichers belegt, sind rund 20h Flugaufzeichnung bei einem Aufzeichnungsintervall von 1s möglich. Wir empfehlen ein Intervall von 4s, dann sind etwa 80h Aufzeichnung möglich. Im Logfile finde ich einen Zeitsprung um 12 Sekunden?
Während der Betatestphase von v2.10beta wurde im Logfile die GPS-LeapSecond nicht berücksichtigt. Die Leap-Second ist der zeitliche Versatz zwischen der UTC- und der GPS-Zeit. Dieser Versatz beträgt derzeit 12 Sekunden. Ist Flarm als Logger IGC-homologiert bzw. ist eine solche Homologierung vorgesehen?
Nein. Flarm ist nicht als FAI-/IGC-Logger homologiert, eine solche Homologierung ist derzeit auch nicht vorgesehen. Flarm zeichnet dennoch die Flugdaten im IGC-Datenformat auf und können mit den entsprechenden Anwendungen betrachtet werden (http://www.fai.org/gliding/gnss/gnss_analysis_software.pdf). Die Aufzeichnung der Motorlaufzeit (ENL = Engine Noise Level) erfolgt nicht. Bei Flarm-Geräte der Hardware-Version 1 ist zudem die barometrische Höhe nicht enthalten, da kein solcher Sensor vorhanden ist. Die Flugaufzeichnung erfolgt derzeit noch unverschlüsselt ("G-Record"). Es ist vorgesehen, im Winter eine entsprechende Verschlüsselung zu implementieren, damit die Flüge durch den OLC anerkannt werden können. Zur Unfallanalyse möchten wir die Flugaufzeichnung von Flarm nutzen. Was ist möglich?
Eine IGC-Flugaufzeichnung kann über die PC-Software ausgelesen werden, sofern im Flarm-Gerät die Software-Version 2.10 oder höher installiert war und das Logging aktiviert wurde. Die Aufzeichnung erfolgt mit dem gewählten Aufzeichnungsintervall von 1Hz oder weniger. UpdatekabelWo kann ich Datenkabel beziehen, um Flarm mit dem PC zu konfigurieren, Software- und Hindernisdatenupdates hochzuladen und Flugaufzeichnungen herunterzuladen?
Flarm entspricht der FAI-/IGC-Konvention für die Belegung der Daten- und Spannungsversorgung. Es können folglich die entsprechenden Loggerkabel mit Netzteil und einem RJ45 oder RJ12 Anschluss (nicht aber DSub9!) verwendet werden, diese sind im Lieferumfang von Flarm aufgrund der bereits hohen Verbreitung dieser Kabel nicht enthalten. Entsprechende Kabel können unter den folgenden Links für etwa EUR 30 bezogen werden:
Damit ist man voll unabhängig vom Stromnetz (Strom durch USB). Das Kabel ist nicht für den LX20 geeignet. Vom Flarm-Team getestet und empfohlen! www.roder-flugzeugelektronik.de Gibt es Flarm-Software für andere Betriebssysteme als Windows? Gegenwärtig nein. Ich habe an meinem PC oder Laptop keinen seriellen DSub9-Anschluss, d.h. nur einen USB-Anschluss?
Es ist ein USB zu seriell (RS232 bzw. DSub9) Konverter zu verwenden. Diese kosten etwa EUR 40, Bezugsmöglichkeiten von Konvertern, welche von uns empfohlen werden, sind nachfolgend aufgeführt:
Ferner bestehen folgende Bezugsquellen von Konvertern, die nicht von uns getestet wurden: Ich verwende einen USB-Seriell Konverter und kann mit Flarm nicht kommunizieren. Stelle sicher, dass der USB-Adapter auch softwaremässig richtig installiert ist (Treibersoftware), der korrekte COM-Port angewählt wird (oft COM5 oder COM6 bei USB-Adaptern, sonst oft COM1 bei eingebautem seriellen Anschluss) und die Kabelverbindungen stimmen. Mit gewissen USB-Adaptern klappt das nicht, weil die Zeitverzögerung bei der Datenübertragung zu gross ist, sodass beim paketweisen Versand insgesamt der Timeout überschritten wird. In diesem Fall ist für das Update ein PC oder Laptop mit eingebautem seriellen Anschluss zu verwenden. HindernisseWann erfolgen Hinderniswarnungen?
Hinderniswarnungen werden dann ausgegeben, wenn Flarm davon ausgeht, dass der aktuelle Geradeaus-Flugweg gemäss Groundtrack inkl. konstantem Steig-/Sinkwert zu nahe an in der Datenbank gespeichertes Hindernis führt. Bei Seitenwind kann dabei der Groundtrack vom Flz-Heading abweichen. Bei vertikalen Hindernissen (Antennen usw.) heisst das, dass ein Raum durchstochen wird, der 50m (ab Software Version 2.10: 100m) um das Hindernis herum und 50m (ab Software Version 2.10: 100m) über die Hindernisspitze definiert ist. Bei zusammenhängenden Hindernissen (Seilbahnen, Stromleitungen usw.) heisst das, dass die Flugbahn die senkrecht stehende Ebene, worin das Hindernissegment enthalten ist, in weniger als den definierten "Time to Impact" Alarmzeiten (30s, 22s und 15s) durchsticht in einer Höhe, die weniger als 50m (ab Software Version 2.10: 100m) überhalb der schräg im Raum stehenden aber geradlinigen Verbindungslinie zweier benachbarter Stückpunktspitzen (derzeit noch zuzüglich die maximal überspannte Bodenhöhe) liegt. D.h. dass der Seildurchhang nicht modelliert wird und dass ein Unterfliegen von Hindernissen zu einer Warnung führt. Das beinahe Parallelfliegen zu einem Kabel führt u.U. nicht zu einer Warnung führen, u.a. deshalb, weil in diesem Fall die Ungenauigkeit der Kabeldaten zu beliebig falschen Angaben führen kann. Ich stelle fest, dass ich unnötige Hinderniswarnungen erhalte. Warum?
Es gab vereinzelte Fehler in der Software, sodass unnötige Hinderniswarnungen ausgesprochen worden sind bzw. vor gewissen Antennen nicht gewarnt worden ist. Solche Fehler sind insbesondere an den vier Rändern des die gespeicherten Hindernisse umspannenden Rechtecks aufgetreten. Die uns bekannten Fehler sind in der Version 2.10 behoben. Bedingung für die Warnung ist allerdings, dass der aktuelle Flugweg relativ zu einem erdfesten Koordinatensystem (Ground-Track) auf das Hindernis zeigt.
Ich möchte wissen, welche Hindernisse in Flarm erfasst sind?
Bitte sende uns die Abmessung des Raums, zu welchem Du eine Grafik der erfassten Hindernisse erhalten willst. Detaildaten der Hindernisse werden durch Flarm Technology allerdings u. a. aus rechtlichen Gründen nicht publiziert. Flarm warnt mich bei Platzvolten immer wieder vor demselben Hindernis, was beim Platzvoltenbetrieb / in der Schulung ärgerlich ist. Was tun?
Mit einem Doppelklick ist die Warnung für 5 Minuten deaktiviert, allerdings auch diejenige vor anderen Flz. Es ist prinzipiell möglich, für den Platzbetrieb eine besondere Hindernisdatenbank zu machen, allerdings raten wir davon ab, einzelne Hindernisse aus Bequemlichkeit der Platzpiloten zu entfernen. Falls eine solche Datenbank erforderlich ist, dann kontaktiere man Flarm Technology Zürich, wobei die zu entfernenden Hindernisse auf einer Karte genau beschrieben sein müssen. Ich möchte die Hindernisdatenbank ergänzen oder ändern?
Während Piloten die Hindernisdatenbank selbst vom PC in das Flarm-Gerät laden können, muss die Hindernisdatenbank durch Flarm Technology Zürich selbst erstellt werden. Aufgrund verschiedener Erfahrungen muss diese Erstellung zentral verbleiben. Falls eine Erweiterung bzw. Änderung der Datenbank erforderlich ist, dann kontaktiere man Flarm Technology Zürich, wobei die zu ergänzenden bzw. zu ändernden Hindernisse exakt beschrieben sein müssen. Man informiere sich vorher durch das "Obstacle Data Manual" von http://www.flarm.com/support/manual/ Verbreitung, Lieferumfang/-zeit, Leihgeräte, KaufWieviele Geräte werden eingesetzt? In was für Fluggeräten? Wo? Es sind derzeit (November 2005) etwas über 3500 Geräte im Einsatz, davon fast 1200 in Deutschland, 1100 in der Schweiz und 500 in Österreich. In der Schweiz fliegen knapp 4000 Flugzeuge, in Deutschland 20700 Flugzeuge, wovon 10400 Segelflugzeuge und Motorsegler. Die Verbreitung nimmt derzeit in Frankreich, Italien, Belgien und Südafrika stark zu. Im Aufbau sind derzeit die Märkte in Dänemark, Holland, UK, Australien, Neuseeland. Vereinzelte Geräte sind in zusätzliche Länder vertrieben worden. Die grosse Mehrzahl der Geräte ist in Segelflugzeugen im Einsatz. Ebenso sind einige Hundert Geräte in dazu verwandten Fluggeräten im Einsatz, d.h. Schleppflugzeuge und Motorsegler. In Motorflugzeuge sind etwas über 100 Flarm-Geräte installiert, einige wenige in Jets. Stark am Wachsen sind Bestellungen aus dem Ultralight- / Ecolight-Sektor. Derzeit rund 30 Geräte sind in Hubschrauber installiert, darunter sind auch Behörden, Militär sowie Rettungshubschrauber. Einige wenige Geräte sind zu Versuchszwecken in unbemannte zivile bzw. militärische Flugkörper installiert (UAV bzw. Drohnen). Vereinzelte Geräte sind in Hängegleiter installiert. Was sind derzeit die Lieferzeiten? Der noch im September grosse Lagerbestand ist mittlerweile aufgebraucht, die nächsten Lieferungen sind ab Ende Februar 2006 möglich (Stand November 2005). Danach werden die Geräte 2-3 Wochen nach Bestellungseingang verschickt. Was ist der Lieferumfang und Preis?
Ein Flarm kostet CHF 910 (inkl. CH-MWSt) bzw. EUR 560 (exkl. MWSt, diese
wird beim Import geschuldet), inkl. Port, Verpackung und Versand. Es werden
Mengenrabatte von 5% ab 6 Geräten bzw. 10% ab 10 Geräten bzw. 15% ab 20 Geräten gegeben. (Stand Januar 2006).
Separat sind zusätzliche Handbücher, externe Funkantennen, externes Display (via Ediatec), Sprachmodul (via Triadis) sowie Spezialanfertigungen. Wo kann ich Flarm kaufen?
Bei den jeweiligen Ländervertretungen, siehe hier. Wo kann ich Leih- und Testgeräte beziehen?
Bei den jeweiligen Ländervertretungen, siehe hier. Ich habe bei meiner Lieferung zuwenige Stromkabel erhalten?
Im Lieferumfang von Flarm ist ein etwa 1.5m langes Stromkabel dabei mit einseitig offenem Ende. Bei Lieferungen ab 2 Stück sind etwa 3.0m lange ganze Stromkabel ohne offenes Ende dabei. Die Nutzer sind gebeten, diese Kabel in der Mitte zu zerschneiden, weil daraus 2 Flarm-Stromkabel (also Hälften) bestehen. Ist die Bezahlung per Kreditkarte oder PayPal möglich??
Derzeit leider nein. Welche Newslisten bestehen?
Drittgeräte, EntwicklungsideenIch möchte gerne ein Gerät entwickeln, welches Flarm-Daten aus dem seriellen Port von Flarm weiterverarbeitet. Wie gehe ich vor?
Super! Kaufe ein Flarm-Gerät und mache Dich damit vertraut. Wir verschenken bzw. verleihen dazu keine Geräte. Lese die Dokumentation, insbesondere die detaillierte Beschreibung des Datenports (engl. Dokument "Data Port Specifications"). Abonniere die Developper Liste und orientiere uns dann über Deine genauen Absichten, sodass wir Dich optimal unterstützen können, auch wenn dazu unsere zeitliche Verfügbarkeit eher gering ist.
Ich möchte gerne ein Gerät entwickeln, welches Flarm-Funkdaten empfängt. Wie gehe ich vor?
Am einfachsten ist es, dass Du ein Flarm-Gerät kaufst und dieses als Empfänger verwendest, d.h. mit dem seriellen Datenstrom aus Flarm Deine eigene Entwicklung machst. So kannst Du Dich auf das Kernproblem konzentrieren. Siehe obige Frage. Ich möchte gerne ein Gerät entwickeln, welches kompatibel zu Flarm ist, bspw. indem ich Flarm-Funktionalität in mein eigenen Produkt integrieren will, nebst anderen Funktionalitäten. Wie gehe ich vor?
Wir freuen uns ausserordentlich, wenn andere hersteller kompatible Geräte herstellen bzw. Flarm-Funktionalität in andere bestehende oder neue Produkte integrieren. Wir unterstützen Dich dabei im Rahmen unseres Lizenzmodells. Ich habe eine gute Idee, was man mit Flarm noch machen könnte bzw. wie man Flarm für eine Spezialanwendung einsetzen kann.
Wir sind immer offen für gute Ideen. Beachte aber, dass wir beschränkte Ressourcen haben und für uns der Nutzen der breiten Nutzerschaft im Vordergrund steht. Verbesserungen und Speziallösungen nehmen wir dann vor, wenn der Aufwand zu sinnvollen Resultaten für die Anwender führt bzw. der Aufwand finanziell gerechtfertigt werden kann. D.h. dass wir nicht für eine Anwendung für wenige Geräte ein paar Tage oder Wochen lang - meist geht es länger, als man denkt - unsere Zeit investieren können, sofern dafür niemand bezahlt. Überlege auch, ob das Problem nicht anderweitig besser gelöst werden kann bzw. ob es nicht schon gelöst ist bzw. ob es sich wirklich um ein Problem handelt.
Ausserhalb des gegenwärtigen Fokus liegen folgende Projekte:
Psyche und PhyseIst Flarm gesundheitlich unbedenklich? Flarm enthält ein Funkmodul. Dieses sendet kurze Funkpulse aus. Die maximale Sendeleistung beträgt 10 mW, und während über 99% jeder Sekunde sendet Flarm nicht. Ein Mobiltelefon, das zudem oft direkt am Kopf gehalten wird, sendet hingegen während der gesamten Zeit mit einer Sendeleistung im Wattbereich. Von gesundheitlichen Auswirkungen von Flarm ist folglich kaum auszugehen. Erhöhen zusätzliche Geräte im Cockpit nicht das Kollisionsrisiko? Die Zunahme an elektronischen Geräten im Cockpit wird vereinzelt dafür verantwortlich gemacht, dass Piloten deswegen weniger aktiv den Luftraum beobachten. Diese Verlockung besteht. Ein verantwortungsbewusster Pilot ist sich allerdings seiner Funktion, Verantwortung und Gefährdung zu jedem Zeitpunkt bewusst und verwendet die zusätzlichen Instrumente ausschliesslich als Ergänzung und Unterstützung, nicht aber als Ersatz seiner normalen Tätigkeit. Werden Piloten mit Flarm Piloten gefährlicher Fliegen? Flarm ist ein Gerät, welchen einen VFR-Piloten zusätzlich unterstützen kann. Flarm ist nicht in der Lage, zuverlässig in jeder Situation rechtzeitig eine Warnung auszusprechen. Zudem funktioniert Flarm nur dann, wenn alle Flugzeuge in der Nähe mit einer kompatiblen Technologie ausgerüstet sind. Piloten, welche sich auf Flarm verlassen und deshalb ihrer Verantwortung nicht nachkommen, handeln fahrlässig. Flarm ist ein "situation awareness only" Gerät, das entsprechend eingesetzt werden muss.
Ist das Interface zum Piloten optimal? Unsere Abklärungen haben aufgezeigt, dass die Vorstellungen verschiedener Piloten in Bezug auf das User Interface ausgesprochen heterogen ausfallen. Während die einen ausschliesslich akustische Warnungen erhalten möchten (allenfalls über eine künstliche Stimme), so schwören anderen auf eine grafische Anzeige oder ein Sprachmodul.
Daten von Flarm visualisieren Flarm liefert nicht nur normale NMEA-0183 Daten, wie es fast jedes GPS-System tut, sondern im Rahmen der beschränkten Reichweite und anderen u.a. wettbewerbsbedingten Limitierungen auch Daten über Flz in der nahen Umgebung. Diese Daten erfolgen in einem Format, das ähnlich ist wie NMEA-0183 (siehe Support >> Handbuch >> Data-Port). Damit kann der Verkehr in der Umgebung auf einem Drittsystem dargestellt werden, sofern das Drittgerät dieses Flarm-eigene Format entsprechend umgesetzt hat. Verschiedene PDA-Programme in der Fliegerei haben eine solche Umsetzung begonnen und bieten sie bereits an. Ebenso sind verschiedene bodengebundene PC-Programme durch Dritte in Entwicklung, womit bspw. automatische Startlisten erfasst werden oder der nahe Verkehr aufgezeichnet wird. Die Darstellung des Verkehrs auf dem Garmin GPSMAP 396 ist leider nicht möglich, obschon dieses in den USA TIS-B Verkehrsdaten von GTX330 darstellen kann. Leider publiziert Garmin das entsprechende Datenformat von GTX330 zu GPSMAP derzeit nicht. Zulässigkeit, LimitationenBis zu welcher Geschwindigkeit und Reichweite ist Flarm ausgelegt?
Flarm ist dafür konzipiert, bis zu 249 ktn Groundspeed (461 km/h) bzw. Steig- und Sinkraten bis zu 256m/s (498 ktn, 50700 ft/min) zu funktionieren. Diese Werte entsprechend der für die VFR-Fliegerei zulässigen Maximalgeschwindigkeiten in den dafür vorgesehenen Lufträumen (man beachte, dass LAST Mode S Transponder nur bis 175 Ktn / 324 km/h sowie FL150 / 4500m ausgelegt sind). Ebenso können damit auch Fallschirmspringer im Freifall abgedeckt werden. Es ist zu beachten, dass der Groundspeed höhenabhängig von der IAS/TAS/CAS abweicht und zudem durch Wind direkt beeinflusst wird. Darf Flarm überhaupt in der Luft verwendet werden? Flarm kommuniziert digitale Daten über einen speziellen Funkkanal auf einem sogenannten SRD-Frequenzband (oft fälschlicherweise als ISM bezeichnet). Diese Bänder können in Europa (ITU-Region 1) am Boden und zusätzlich in der Schweiz bis 1000 ft über Grund lizenzfrei verwendet werden, wenn die Sendezeit und -leistung gewisse Werte unterschreitet. Flarm hält diese Anforderungen ein.
Welche Zertifizierungen hat Flarm?
Direktor Raymond Cron, Schweizer Luftamt BAZL, 1. September 2005: "FOCA considers [FLARM] anti-collision equipment to provide improved situation awareness for the general aviation pilots. This is today not required by technical specifications or operational regulation, but is recognized by FOCA as an important step toward improved aviation safety. We take this opportunity to confirm that FOCA appreciates the dedication of FLARM Technology to the reduction of mid-air and obstacle collisions. ... We are convinced that the result achieved today will help to prevent this kind of dramatic accidents. ... The safety division aircraft has now coordinated with OFCOM to clarify the radio concession issue. We confirm that no radio concession is required for such equipment. ... The engineering section Design and Production is actually developing a Policy that will give guidance for fixed installation on board aircraft and rotorcraft. This should be completed in the next weeks. An AFM Supplement will be required to be carried on board the aircraft for fixed installations. We also would like FLARM Technology to provide tools in order to determine the external antenna coverage. These external antennae shall be qualified for lightning strikes in order to protect the safety critical equipment on board complex helicopters or aircraft."Beim Einbau ist sicherzustellen, dass die Installation der Antennen nur in Zonen 2A bzw. 3 nach RTCA DO160E Sct 23 geschieht und die Antenne mit dem Flz-GND ausreichend leitend verbunden ist. Deutsches Luftfahrt Bundesamt LBA, 1. Dezember 2004: "Kollisionswarngeräte sind für Segelflugzeuge und Motorsegler nicht vorgeschrieben und stellen eine zusätzliche Unterstützung für Piloten unter Sichtflugbedingungen dar. Wir halten Ihre Entwicklung für einen begrüssenswerten Ansatz, das Risiko von Kollisionen ... zu vermeiden. Bezüglich der Funktion und des Einbaus verweisen wir Sie auf die Forderungen der CS 22.1301 b), wonach "Geräte und Ausrüstungen ... weder für sich alleine noch durch ihre Auswirkungen auf das Segelflugzeug dessen sicheren Betrieb gefährden" dürfen." Warum ist der Temperaturbereich auf -10°C bis +60°C eingeschränkt?
Der - übrigens in fast allen Segelflugzeug-Geräten verwendete - Barosensor ist im Betrieb auf -10°C bis +60°C bzw. in der Lagerung auf -20°C bis +70°C limitiert. Temperaturen über 84°C führen überdies zu einer Verweichung und Verformung des ABS-Gehäuse, insbesondere wenn Gehäuse wegen ungeeignetem Einbau unter mechanischen Spannungen steht. Wo sind die Einbaumasse dokumentiert?
Siehe die Dokumente unter "Installation" von der Support / Handbuch-Seite. Es ist zu beachten, dass die Masse für die Schrauben-Befestigung der Gehäuseunterseite zwischen der Hardware Versionen 1 und 2 geändert wurden. Darf Flarm an Wettbewerben überhaupt eingesetzt werden?
Ja. Es gab vereinzelte Interpretationen, dass die bestehende FAI-/IGC-Regel aus dem Sporting Code Section 3 Annex A Kapitel 5.3.1 die Verwendung von Flarm an internationalen Wettbewerben (d.h. Welt- und Europameisterschaften) verbiete. Diese Interpretation ist gemäss dem IGC-Bureau falsch. Zudem wurde im Juli 2005 eine Ergänzung dazu (Kapitel 5.3.1b) erlassen, welche den Gebrauch von solchen Systemen explizit erlaubt. Details zu dieser Debatte hier und hier. Warum darf Flarm im Kunstflug nicht verwendet werden?
Die teilweise heftigen Bewegungen bzw. Beschleunigungen des Flz im Kunstflug werden durch das Bewegungsmodell, das bei Flarm für die Flugwegprognose und die Alarmbeurteilung verwendet wird, in Extremfällen nicht adäquat beschrieben. Im weiteren ist die Anzeige im Rückenflug seitenverkehrt, ohne dass das Gerät wissen kann, dass es auf dem Rücken liegt. Zudem ist bei einer normalen Montage der GPS-Antenne kein Empfang im Rückenflug gewährleistet. Warum bestehen die in den Handbüchern genannten Einschränkungen für die USA und Kanada?
Die teilweise extremen Haftpflichtforderungen aus dem nordamerikanischen Raum haben uns dazu veranlasst, entsprechende klare Einschränkungen zu erlassen. Es obliegt dem Benützer von Flarm und dem Kommandanten, Flarm gemäss den Betriebsbedingungen und -einschränkungen zu verwenden. Flarm Technology kann diesbezüglich keine Ausnahmen gewähren. Verein, NamensgebungWas heisst Flarm?
Flarm ist ein vollwertiger Name und keine Abkürzung. Insofern ist die Frage falsch gestellt. Dennoch stand die Überlegung "FLight AlaRM" Pate. Beachte, dass die Marke "FLARM" international geschützt ist. Die missbräuchliche bzw. unbefugte Verwendung dieser Marke wird rechtlich verfolgt. Dasselbe gilt für das Logo, Software, Daten usw. Ich warte seit langem auf eine Antwort zu einem Mail.
Wir bearbeiten Anfragen und Kommentare in der Reihenfolge des Eintreffens. Bitte akzeptiere, dass wir dafür in der Regel einige Wochen Zeit benötigen. Es ist uns dienlich, wenn wir nicht täglich Anfragen über den aktuellen Stand der Antwort erhalten. Besten Dank. Warum wird Flarm nur über einen Verein vertrieben? Flarm macht nur dann Sinn, wenn kompatible Systeme eine grosse Verbreitung aufweisen. Ein Vertriebskonzept hat die rasche grosse Verbreitung sicherzustellen. Wir sind der Meinung, dass wir dies mit einem Verein am zweckmässigsten erreichen. Ein Verein operiert zwingend ohne kommerziellen Hintergrund und kann so Bedingungen anbieten, welche kein kommerzielles Unternehmen in einer solchen Phase anbieten kann. Ein Verein macht es zudem möglich, dass die Benützer umgehend und gleichberechtigt die wichtigen Entscheide selbst fällen. Die Mitgliedschaft im Verein führt zudem dazu, dass die einzelnen Mitglieder viel stärker die Idee von Flarm gegenüber Dritten weiterleiten, als sie dies in einer anderen Konstellation machen würden.
Transponder usw.Lösen Transponder nicht das Kollisions-Problem? Transponder Mode A/C sowie zukünftig Mode S werden zunehmend auch im Segelflug Verbreitung finden. Heute können aber nur Flugzeuge, welche mit einem ACAS / TCAS System ausgerüstet sind, vor anderem Verkehr gewarnt werden. Solche Systeme können in einem Kleinflugzeug nicht eingebaut werden. Sie schützen folglich nicht vor Kollisionen untereinander.
Gibt es zu Flarm-kompatible Systeme von Drittherstellern?
Ja, verschiedene Dritthersteller bieten Systeme und Anwendungen an, welche die Daten, wie sie von den Kollisionssystemen wie Flarm in einer Erweiterung des NMEA-0183-Standards auf dem seriellen Port zur Verfügung gestellt werden. Die Schnittstellenbeschreibung findet sich hier.
Als Hardware stehen u.a. externe Displays (Ediatec) und Voice-Interface-Module (TR-DVS von Triadis) zur Verfügung. |
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